Fabiola Saccomanno
Artist

Jazz

 

 Jazz ist für mich: Freiheit, Liebe, Unendlichkeit, Kontakt, Einsamkeit, Familie, Medizin, Ratgeber
              sowie kraftvoll, weich, zart, süß, bitter, gewaltig, zornig, temperamentvoll, klagend, melancholisch, spirituell und so viel mehr
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Meine große Liebe gehört dem Jazz

Einen meiner ersten Jazz Standards habe ich kennengelernt, als ich an einem verregneten Nachmittag, bei Frank Ryan in Hamburg Gesangsunterricht bekam: „You don´t know what Love ist“. Dieser Song ist für mich eine der schönsten Balladen und mein Entree in die Jazz Musik. Inspiriert von Chet Baker und dem unvergleichlichen Sound des Jazz Bassisten Heinrich Römisch, begann ich den Jazz zu entdecken und zu erleben.

Es folgte eine lange Reise, in der ich meine Musik und meine Stimme für sie erprobte und kennen lernte - melodiös und lyrisch, rhythmisch-dynamisch, dann wieder frei-, experimentell und atmosphärisch klangvoll. Ich wurde inspiriert durch den Scatgesangs Ella Fitzgeralds, durch gefühlsstarke Balladen wie „When i fall in Love“ und Swing Standards wie „Cheek to cheek“. Und ganz besondere Anregungen kamen auch von der italienischen Klassik, von meiner sizilianischen Herkunft her.

Zu meinen Gesangslehrerinnen zählen keine Geringeren als Maria Joao, Sheila Jordan, Donna Mc Roy und Greetje Kauffeld. Jede dieser wunderbaren Sängerinnen hat mir Inspirationen mitgegeben und mich weiter auf eine musikalische Reise geschickt, meinen eigenen Sound zu erfühlen, zu finden und umzusetzen. Sehr beeinflusst haben mich auch der Musiker Pino Daniele sowie die italienische Sängerin Mina und der Umgang mit der Stimme von Maria Joao.

Besonders geprägt haben mich dann meine sehr intensiven musikalischen Erfahrungen in Saint Louis Missouri mit der Gospelmusik, mit dem intensiven und nuancenreichen Einsatz der Stimme darin – und ihrer Verbindung zum Jazz. Dies zu erforschen war auch Thema meiner Diplomarbeit.

Ich machte mich immer weiter, tiefer auf eine Reise, außerhalb der bekannten Jazzrepertoires meine Stimme zu erforschen. Ich versuchte, mich frei von den gängigen kommerziellen Formen der musikalischen Performance zu halten. So entstand erst recht spät in der langfristigen Zusammenarbeit mit dem Pianisten und Komponisten Matthias Weiher ein sehr persönliches Jazz-Folk- Repertoire mit eigenen Kompositionen, Texten und Inhalten, die mein musikalisches Programm fundieren, zusammenfassen und zum Ausdruck bringen.

Ein italienisches Sprichwort sagt „Schnell und gut passen nicht zusammen“ –„Presto e bene non vanno insieme“. Erst in einer nachhaltigen, intensiv auf Qualität bedachten Zusammenarbeit liegt jetzt für mich der ganz besondere Wert. Erst die inhaltlich tiefe Arbeit bringt mich in Verbindung mit meiner italienischen „Seelensprache“.

Auf meinem Weg, den eigenen Klang meine Stimme zu erforschen, erlebe ich, dass er das direkteste Medium ist, welches mich in Kontakt mit meinem Herzen bringt. Und wie Janis Joplin sagte „Don´t compromise yourself. You are all you´ve got“, so ist jeder Zusammenklang von Musik und meiner Stimme - egal ob Jazz, Blues, Pop oder Folk - mein sehr persönlicher Sound. Jazz ist für mich Freiheit, Struktur, Auflösen, Aufbau, Verbindung und Kommunikation mit offenen Herzen und Ohren.

Meine große Liebe gehört dem Jazz - und ich bin sehr glücklich, diese Musik als langen und beständigen Wegbegleiter in meinem Leben schätzen zu dürfen. So habe ich mich immer mehr in die Musik verliebt.

 

 

 

 

 

 

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